Harte Kontaktlinsen
Kontaktlinsen könne für Sie eine gute Alternative zur Brille sein, um Sehfehler, wie zum Beispiel Weit- und Kurzsichtigkeit sowie Alterssichtigkeit und Hornhautverkrümmungen, zu korrigieren. Im Wesentlichen gibt es es zwei verschiedene Arten von Kontaktlinsen - harte und weiche.
Welche Kontaktlinse für Sie die richtige ist, sollten Sie immer mit Ihrem Augenarzt abklären. Denn welcher „Linsentyp” Sie sind, hängt von der physiologischen Beschaffenheit Ihres Auges ab. Eine falsche Kontaktlinse kann zur Reduzierung der Nährstoffversorgung Ihrer Hornhaut führen.
Der Erfinder der harten oder auch formstabilen Kontaktlinse war Heinrich Wöhlk. Die harte Kontaktlinse kam vor der weichen auf den Markt, es gibt sie seit 1976 als sauerstoffdurchlässige Linse. Harte Kontaktlinsen besitzen eine wesentliche höhere Gasdurchlässigkeit als weiche, wodurch Ihre Augen mit genügend Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.
Früher hätten Sie für die Gewöhnung an die harte Kontaktlinse eine lange Zeit in Kauf nehmen müssen sowie manchmal auch tränende Augen. Heute hingegen bestehen diese Probleme längst nicht mehr.
Vorteile der harten Kontaktlinse sind, dass sie einfach zu pflegen ist, eine hohe Kratzbeständigkeit aufweist und ein mehrmaliges Tragen dieser Kontaktlinse möglich ist. Auch trocknen harte Kontaktlinsen nicht schnell aus.
Nachteile hingegen bringt die harte Kontaktlinse, da ihr Tragekomfort nicht besonders angenehm ist, Sie sie nicht über einen langen Zeitraum tragen können und auch leichter Staub unter die Linse gelangen kann als bei der weichen.
Doch im Allgemeinen gilt, egal ob harte oder weiche Kontaktlinse, Ihr Sehfehler wird durch das Tragen von Kontaktlinsen in den meisten Fällen besser korrigiert als durch einer Brille.


